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14.02.2020 15:35 Alter: 108 days

Renovierung des Pfarrhauses in Bach


Nach langer Zeit der Planung, des Genehmigungs- und Ausschreibungsverfahrens startet in den nächsten Wochen die Renovierung des Pfarrhauses in Bach. Sie soll bis Ende des Jahres abgeschlossen sein.

Das Haus wurde vor 42 Jahren erbaut. Nach dieser Zeit müssen – wie bei jedem privaten Wohnhaus – gewisse Dinge instandgesetzt werden. So werden z. B. die Fenster und Türen sowie die Bäder und Toiletten erneuert, die Haustechnik überarbeitet, die Heizkörper ausgetauscht, eine gewisse energetische Sanierung durchgeführt und die Parkettböden abgeschliffen. Herr Pfarrvikar Rödl wäre auch mit einer ganz kleinen Maßnahme zufrieden gewesen – Böden abschleifen, ausweißeln und neue Küche. Aber nach den Vorgaben des Bischöflichen Baureferats wäre dann wenigstens für die nächsten 20 Jahre kein Zuschuss für eine weitere Renovierung möglich gewesen. Daher muss alles, was in den nächsten 20 Jahren „daherkommen“ würde, jetzt gemacht werden. Obwohl es also keine kleine Renovierung ist, werden dennoch nur notwenige Dinge gemacht, die jeder Hausbesitzer nach so vielen Jahren auch macht.

Außerdem ist zu bedenken: Nur aufgrund der Tatsache, dass Bach – wenigstens für die nächsten Jahre – einen nebenamtlichen Pfarrvikar bekommen hat, der vor Ort wohnt und als Priester zur Verfügung steht, ist eine Bezuschussung der Maßnahme von Seiten der Diözese möglich. Würde die Pfarrei das Gebäude an Privatpersonen vermieten, müsste sie die nötige Sanierung ganz alleine stemmen. Das jedoch würde die Kirchenstiftung finanziell überfordern, da ja die Renovierung der Filialkirche Demling ansteht und auch die anderen Gebäude instandgehalten werden müssen. Die Folge wäre: Wir müssten das Pfarrhaus verkaufen. Das aber würde bedeuten: Bach hätte kein Pfarrhaus mehr. Es bestünde keine Möglichkeit, je wieder einen Pfarrvikar oder Ruhestandspriester zu bekommen. Es gäbe in Bach kein Pfarrbüro und keine Bürostunden mehr. Das jedoch ist sicher nicht im Interesse der Pfarrangehörigen. Die Pfarrei soll ja trotz Pfarreiengemeinschaft eine gewisse Eigenständigkeit bewahren. So ist die einzig sinnvolle Lösung, das Haus nachhaltig zu sanieren und sich damit für die Zukunft alle Optionen offen zu halten.


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